Ulrike Nenning

Ulrike Nenning, geb. Hopfgartner, 1944, Berg

Aufgewachsen beim Hopfgartner in Berg mit drei Brüdern und einer Schwester. Ich war bei den Nachbarn wie daheim – Freiheitsdrang – und ganz besonders im Pfarrhof bei der Frau Erlacher und beim Dechant Stephan. Es gibt einige Sachen, die im Pfarrhof nicht so gut ankamen. Da im Gasthaus aufgewachsen, war mein Sprachschatz etwas derb.
Eine Episode:
Der Kaplan fragt mich (ca. 4 Jahre): „Konnscht schon betn?“ Jo.
„Wos denn?“ Schutzengilemein, Vata unsa.
„Jo, wos denn noch?“ Hetz frogta noch, hetz konnscht mi oba schon umen Orsch leckn!

Frau Erlacher ging ins Geschäft, stellte mich auf den Ladentisch und sagte zur Mama: „Do hoscht dein ungezogenen Poppa!“

1965 hab ich nach Lech/Arlberg geheiratet, habe drei brave Töchter und sechs wunderbare Enkel.
Am liebsten fahre ich Schi und freu mich schon auf den Winter!
Ich komme immer gerne nach Berg – mein Heimweh abstreifen!

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Heimattreffen